Fichtelberglauf Neudorf

Am verlängerten Wochenende nach dem Tag der Deutschen Einheit mischen sich 4 unserer Aktiven unter die 220 Starter des Fichtelberglaufs, gleichzeitig Wertungslauf des Westsachsen-Laufcup.

Neben dem Berg war dass Wetter ein harter Gegner mit Dauerregen und Temperaturen nahe dem Gefrierpunkt oben am Ziel. Das erreichte Jens Schilhan aus unserer Sicht als Erster in 50:15 min. (53. ges., Platz 10 AK 45). Es folgten Andreas Lang in 51:51 min (Platz 13 M45), Uwe Zingler (59:28 min, Platz 14 M55) und Andreas Mann (1:12:38 Std., Platz 21 M50).

Den Gesamtsieg holte Marc Schulze (jK running / Citylauf-Verein Dresden) in 37:06 min., bei den Damen siegte Petra Nováková (LK Slovan Karlovy Vary) in 42:36 min.

46. BMW Berlin Marathon

29.09.2019 - Time to Run - Berlin-Marathon

Ein 6-köpfiges Team unseres Läuferbund Schwarzenberg bekam dieses Jahr die begehrten Tickets für dieses Event. Mit Ihnen stand die Rekordkulisse von 47.000 Läufer/-innen aus über 100 Nationen am Start auf der Straße des 17. Juni am Brandenburger Tor. Es herrschte regnerisches Wetter - aber viel gute Laune.

Die Strecke ist die reinste Sightseeing-Tour. Vom Startbereich zwischen Brandenburger Tor und Kleiner Stern wurde Richtung Siegessäule gelaufen, weiter nach Tiergarten, Moabit, Berlin-Mitte, Friedrichshain, Neukölln, Kreuzberg, Schöneberg, Steglitz, zurück Richtung Charlottenburg, Gendarmenmarkt, durch das Brandenburger Tor. Dann der große Moment, das Ziel ist bereits in Sicht, die letzten Meter, die Menschen beflügeln die Läufer und tragen sie ins Ziel!

Wir haben dieses spannende Rennen im TV verfolgt und mitgefiebert. Den Krimi machten die Eliteläufer perfekt, der Weltrekord wurde nur um 2 Sekunden verpasst.

Auch unsere Ergebnisse können sich sehen lassen:
Andreas Lang         3:24:16 Std.
Uwe Zingler         3:37:55 Std.
Mike Bochmann         3:54:25 Std.
Peggy Flemming      4:48:15 Std.
Sven Wiedemann         4:56:46 Std.
Jeanette Wagner      4:56:47 Std.

Alle haben ihre Ziele erreicht. Andreas unter 3:30 Std., Uwe unter 3:40 Std., Peggy ihren ersten Marathon überhaupt... wir greifen nächstes Jahr wieder an!

Heraklidenschlacht Uelzen - Die Nachkommen von Herkules

Am 01.09.19 kamen in Uelzen/Niedersachsen aus allen Provinzen Deutschlands die Nachkommen von Herkules zusammen, um die Schlacht gegen die Hydra zu schlagen. 700 Herkliden starteten nacheinander über verschiedene Distanzen und schier unendlich viele Hindernisse.

Bei bestem Lauf-Wetter mit 20 °C und gänzlich ohne Unterstützung der griechischen Sonnengottes Helios ging es für alle Athleten beim Schrei der Hydra auf die Strecke.

In der längsten Distanz mit 23 km und 130 Hindernissen startete Michael Siegel mit 124 weiteren Herkliden. Hindernisse wie 2,5 m Holzwände, 5 m Länge Kriechstrecken, Brennnessel-Felder, gigantische Container und zahlreiche Wegsperren machten die Strecke zu einem riesigen Parcours durch und um Uelzen. Sie führte weiter durch mehrere Flussquerungen, unter innerstädtischen Bachüberführen und durch den Oldenstädter See. In den Wäldern wurden Sandsäcke und Reifen zu einer nie enden wollenden Herausforderung wobei Matsch und Dreck die ständigen Begleiter waren. Zurück in der Arena warteten viele Zuschauer darauf wie die Herkliden das trojanische Pferd und die Hydra bezwingen und im Ziel die Ehre von Leonidas empfangen.

Michael Siegel kam nach 2:56:03 und auf Platz 7 von 124 ins Ziel. Der erste Finisher Felix Gerlak bewältigte die Strecke nach 2:09 h. Mit seinen internationalen Erfolgen und Erfahrungen sagte er: "Es war kein Kindergeburtstag, sondern eine richtig anspruchsvolle Strecke" und "Das hat schon internationale Klasse". Nebenbei stellte er gleich mal einen neuen Streckenrekord auf.

Alles in allem war diese Schlacht eine geniale Veranstaltung mit unheimlich vielen Hindernissen die die Reise definitiv Wert war.

24. Drei-Talsparren-Marathon Eibenstock

Einer der schönsten "DTM", das konnte man von der 24. Auflage am Samstag, den 21. September 2019 sagen - sowohl von der wie immer toll organisierten Veranstaltung als auch vom Wetter, das wie bereits im vorigen Jahr nicht mit irgendwann strömendem Regen, sondern herrlichem Sonnenschein bei angenehmen Temperaturen auf den landschaftlich reizvollen Strecken aufwartete.

18 Läuferbund-Mitglieder machten sich auf den Weg nach Eibenstock, zum Lauf im Welterbe Montanregion Erzgebirge. Mit ihnen eine Menge weitere gemeldete Starter - 1.176 schafften per Rad oder per Pedes den Zieleinlauf und nahmen die Finishermedaille in Empfang.

Die tolle klassische "DTM"-Medaille aus nachtblau glasierter Keramik bleibt weiterhin den Platzierten vorbehalten. Sie zu schnappen ist Ansporn alles aus sich herauszuholen.

Unsere Paradedisziplin war wieder die 8 km Kurzstrecke. Dort sprintete Andreas Lang zum Sieg in seiner AK, Lydia Viehweger und Philipp Linser belegten jeweils 2. Plätze und Andre Roth den 3. Rang.

Ein Sextett entschied sich für die goldene Mitte, den Halbmarathon. Schnellster und 2. seiner AK war Jens Schilhan, ebenfalls Zweiter wurde Uwe Zingler. Von unseren Damen traute sich Susann Hübschmann die lange Strecke zu, sie finishte als 5. AK.

Den Marathon als Königsdisziplin bezwangen vier unserer Starter, die tatsächlich alle drei Talsperren sahen und dabei jede Menge Höhenmeter sammelten. In starker Zeit von knapp über dreieinhalb Stunden bog Heiko Bartsch auf die Zielgerade ein und schrammte als 4. AK knapp an der Medaille vorbei.

Darüber hinaus lieferten alle tolle persönliche Leistungen ab und platzierten sich durchweg im vorderen Feld.

     Platz AK    AK    Zeit Std.
Marathon            
Heiko Bartsch   4.   M50   3:34:10
Jan Beyreuther   6.   M35   3:42:24
Ronny Werner   8.   M35   3:58:13
Sven Wiedemann   12.   M45   4:42:15
             
Halbmarathon            
Männer            
Jens Schilhan   2.   M45   1:32:10
Georg Scholz   5.   M20   1:39:33
Michael Siegel   5.   M30   1:39:35
Uwe Zingler   2.   M55   1:45:29
Andreas Mann   17.   M50   2:30:12
             
Frauen            
Susann Hübschmann   5.   W35   1:58:17
             
Kurzstrecke 8 km            
Männer            
Philipp Linser   2.   M35   0:34:54
Andreas Lang   1.   M45   0:36:39
Andre Roth   3.   M45   0:37:28
Alwin Mann   5.   mU14   0:53:21
             
Frauen            
Lydia Viehweger   2.   W35   0:49:58
Beate Schwozer   5.   W50   0:50:42
Grit Kornatz   8.   W50   0:54:23
Manja Mann   6.   W45   0:58:08

DTM Eibenstock

7. Schwarzenberger Edelweißlauf

Der nunmehr 7. Schwarzenberger Edelweißlauf ist Geschichte. Wieder ein tolles Event mit tollen Aktiven, einem tollem Publikum in toller Atmosphäre des Schwarzenberger Altstadt- und Edelweißfestes am Sonntag, den 18.08.2019. Alle Ergebnisse und Fotos, die Ihr frei für euch verwenden dürft, findet ihr auf der Eventseite unter www.edelweisslauf-szb.de.

9. Hospiz-Spendenlauf der Kliniken Erlabrunn

Am Sonntag, den 08.09.2019, fand zum 9. Mal der Spendenlauf zugunsten des Erzgebirgs Hospiz Erlabrunn der Kliniken Erlabrunn gGmbH statt, mit dem Ziel einer moralischen als auch ideellen und finanziellen Unterstützung dieses stationären Hospiz, dem einzigen des Erzgebirgskreises.

Erlaufene Spendengelder sind neben sonstigen Zuwendungen durch Unternehmen und Einzelpersonen eine große Hilfe, und so gingen bei schönstem Laufwetter wieder hunderte Aktive an den Start. Die verfügbaren Zeitmess-Transponder haben gerade so gereicht - mit knapp 1000 Starter/-innen wurde abermals ein neuer Teilnehmerrekord verbucht.

10:00 Uhr fiel der 1. Startschuss für die rd. 300 Kinder, die in 30 min. so viel wie möglich Runden auf der 430m-Strecke um den Klinikteich zu bewältigen hatten. Die Erwachsenen starteten etwa eine halbe Stunde später, um 60 min. lang ihre Runden um die Klinikgebäude zu ziehen, ob laufen, walken oder spazieren, mit Kind und Kegel. Auf der 1,1 km-Runde formten rd. 700 Aktive ein endloses starkes Band.

Wenn sich irgendwo eine Start-/Ziellinie zeigt, setzt bei uns immer der Wettkampfmodus ein, und so pflügten unsere Mitglieder durch das jährlich dichter werdende Feld. Sie trugen einerseits den sportlichen Gedanken und gleichzeitig besonders viele Runden bei, um Spendengelder der Sponsoren zu sammeln. Persönliche Belohnung waren etliche Podestplätze in den jeweiligen Altersklassen und -in Anlehnung an das Motto- das gute Gefühl nicht nur gelaufen, sondern laufend geholfen zu haben.

Hospiz Spendenlauf Erlabrunn