26. Lauf mit Musik Erla-Crandorf

Donnerwetter

Das gabs in den Erinnerungen der Teilnehmer noch nie. Doch jede Serie hat ein Ende und der Wettergott öffnete pünktlich zum Start des 30-Minuten-Laufs auf dem Sportplatz Crandorf die Schleusen.

Doch wir lassen uns die Stimmung nicht vermiesen, ganz im Gegenteil. Traditionell stark sind wir mit 16 Aktiven dabei, die den Lauf für einen aktiven Start ins verlängerte Pfingstwochenende nutzen und so viele Sportplatzrunden abspulen, wie möglich. Dazu ein lautstark anfeuernder Fanclub weiterer Mitglieder an der Bahn.

Topleistungen sind da kein Wunder und so gab es wieder viele Podestplätze in unseren Reihen. Ganz stark in Form Philipp Linser mit den meisten Runden, sogar eine mehr als im vorigen Jahr. Und beim Lauf über eine Runde tritt bereits der Nachwuchs erfolgreich in die Fußstapfen - na wenn das nichts wird :-)

Unsere Ergebnisse            
    Runden   Platz AK m/w  
Lauf 1 Runde AK U6          
Moritz Lippert   1   4  
           
Lauf 30 min.          
AK 18 bis 30          
Philippe Hahn   24   1  
Franziska Lippert   19   1  
Franziska Schoele   16   2  
           
AK 31 bis 40          
Philipp Linser   25   1  
Thomas Himmel   22   3  
Lydia Viehweger   18   1  
           
AK 41 bis 50          
Kai Birgfeld   23   1  
Ronald Fritze   21   2  
Kathrin Müller   17   3  
Christine Fischer   15   5  
           
AK Ü50          
Frank Kakies   22   1  
Jens Lorenz   22   2  
Lothar Marohn   19   4  
Steffen Großer   19   5  
Karl-Heinz Schreiber   4   9  

Herzlichen Dank an das symphatische Orga-Team des SV Eisen Erla für diesen Lauf. Beim 27. sind wir wieder dabei!

Wings for live

Und wieder wurde ein ganz besonderer Lauf von einem unserer Mitglieder besucht.

Bericht von Thomas Himmel:
Am 08.05.2016 fand in München, bei sommerlichen Temperaturen, der "Wings for live" statt. Unter dem Motto, Laufen für die, die nicht laufen können, starteten in München ca. 8000 Läufer und Rollstuhlfahrer. Das Besondere an diesem Event ist, dass es keine direkte Ziellinie gibt. Exakt 30 Minuten nach dem Startschuss beginnt das "Cache Car" die Starter einzuholen. Anfangs mit 15 km/h wird das Auto jede Stunde schneller - 16 km/h, 17 km/h, ... 20 km/h und nach 5 Stunden schließlich 35 km/h. Das Rennen ist für jeden Läufer beendet, sobald er überholt wurde, somit erfolgt eine Zeitmessung.
Aber das es keine feste Start- und Ziellinie gibt, ist bei diesem Lauf  nicht das einzige Besondere.
Wings for Live startet in 33 Länder zeitgleich. Weltweit starteten über 130.000 Läufer und alle Startgelder werden an die Wings for Live Stiftung gespendet, welche forscht um Querschnittslähmung heilbar zu machen.

Der Lauf in München beginnt im Olympiapark, wo es unteranderem die Startunterlagen, reichlich Parkplätze, Toiletten und Duschen gab. Um beim Start nicht zu viel Zeit zum Catcher Car zu verlieren, hieß es zeitig und weit vorn im Startblock auf den Startschuss zu warten. Leider gab es keinen Schatten und so wartete man von 12 bis 13 Uhr in der prallen Sonne. Schon jetzt kein Zucker schlecken. Die ersten 10 km verliefen durch das Olympiaparkgelände, danach ging es ins Umland von München. Schade, ich habe von der 100 km langen Strecke nur 25,3 km laufen können, dann wurde ich vom Catcher Car überholt. Für den Rücktransport standen an der Strecke Busse bereit.


Die beste Frau in München lief 59 km und Florian Neuschwander gewann mit 63,66 km.
Weltbeste Frau wurde Kaori Yoshida mit 66,04 km und der beste Mann war der Italiener Giorgio Calcatera, der es schaffte 88,44 km zu laufen.

Fazit, es war eine tolle Veranstaltung und ich bin schon für nächstes Jahr angemeldet (07.05.2017). Wer das Rennen für sich testen möchte, kann dies mit der App "wings for live" tun. Mit dieser kann man ebenfalls als "Selfi Runner" am Wettkampf teilnehmen und starten wo er möchte.