4. "run vs. bike vs. rollski" zum Spiegelwald

Zum vierten Mal holten Läufer, Radfahrer und Rollskier alles aus sich heraus, um bei dem vom Läuferbund Schwarzenberg 1990 e.V. organisierten einzigartigen Kräftemessen im Erzgebirge die Nase vorn zu haben.

Nach der Regenschlacht des Vorjahres lockte herrliches Sommerwetter 60 Starterinnen und Starter an den Fuß des Teufelstein, um den teils knackig steilen Anstieg zum Spiegelwald zu bewältigen - 304 Höhenmeter auf lediglich 2,9 km. Mit ihnen zog es wieder zahlreiche Zuschauer an die speziell im oberen Bereich alles fordernde Strecke wo sie in quasi durchgehendem Spalier letzte Kräfte bei den Wettbewerbern mobilisierten.

Punkt 10:30 Uhr setzte Thomas Kunzmann, seinen Zeichens Bürgermeister der Stadt Lauter-Bernsbach und einst ebenfalls erfolgreicher Sportler, den ersten Startschuss für die Läufer und Inliner/Skiroller. Anschließend nahmen die Radfahrer die Verfolgung auf, das diesjährige Handicap von 2 Minuten sorgte für einen spannenden Zieleinlauf.

Diesen entschieden wieder die Radfahrer für sich. Als erster passierte Sascha Schreier vom Team Bikewuiderer Landshut in 12:19 min. das Zieltor. Wieder eine top Zeit, doch den Streckenrekord hält weiterhin Maximilian Langhans vom Bikestore Racing e.V. (12:02 min.). Beste Radlerin wurde Lisa Kaiser vom Team Jan & Jonas in 21:05 min.

Gesamtplatz 2 belegten die Rollskier. Allen voran wieder Toni Escher vom SRB Racing Team SC Norweger 1896, der das Triple voll machte und in 14:28 min. den Berg erstürmte. Mit dem richtigen Grip auf der Strecke konnt er seine Vorjahreszeit um genau eine Minute verbessern. Beste Skirollerin wurde Silke Escher in ebenfalls tollen 20:12 min.

Bei den Läufern gab Vorjahressieger Georg Scholz den Staffelstab weiter an Luca Giovenzana, der die Messlatte der Disziplin "run" auf 15:24 min hochschraubte und den Rollskiern dicht auf den Fersen blieb. Wem das italienisch vorkommt, richtig, Luca ist als geburtiger Italiener gemeinsam mit seinem ebenfalls schnellen drittplatzierten Bruder Franco (15:36 min.) als Doktorand in Deutschland. Beste Läuferin wurde wie bereits 2016 Heidrun Ballmann vom gastgebenden Läuferbund Schwarzenberg, sie erreichte in 23:48 den Zielbogen.

Die Siegerehrung erfolgte im gewohnt festlich-musikalisch umrahmt mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern des König-Albert-Wandertages und bot einen entspennten Ausklang dieses Events.

Fotos und alle Ergebnisse findet ihr unter www.run-vs-bike.de.

Der Läuferbund Schwarzenberg 90 e.V. dankt allen Aktiven, den vielen Partnern und fleißigen Helfern für die tatkräftige Unterstützung, die „run vs. bike vs. rollski“ wieder zu einem unvergesslichem Ereignis machten.

Wir sehen uns zur "runden" 5. Auflage des "run vs. bike vs. rollki" im nächsten Jahr! 

13. Lausitzer Seenland 100

Am Freitag, den 06.07. 2018, nahmen Lydia Viehweger und Dirk Uhlig am 10 km Lauf beim 3 Tage-Event Seenland 100 in Grossraeschen teil. Start war am Hafen des Ortes, am Ufer des fast voll gefluteten ehemaligen Tagebaulochs.

Bei bestem Laufwetter ging es, nach kurzer Startverschiebung aufgrund der vielen Starter beim Skatingwettbewerb zuvor, auf einer Schleife am See entlang. Lydia wurde in 56:34 min 2. ihrer Ak W30 und Dirk in 44:36 min 5. seiner Ak M50.

24 Stundenlauf rund um den Heidesee in Halle

Am Samstag, 22.06.2018 startete Holger Zander bei Halles erstem 24 h Lauf für das Ultra Running Team Halle.

Jedes Team absolviert über 24 Stunden die  2,3 km lange Strecke um den Heidesee so oft wie möglich. Der Staffelstab muss 24h unterwegs sein. Von jedem Team darf sich nur jeweils ein Läufer auf der Strecke befinden, er muss mindestens einmal über eine komplette Runde laufen und wird im Wechselraum regelmäßig abgelöst. Die Wahl des Zeitpunktes für die Ablösung ist jedem Team selbst überlassen.

Eigentlich gehören zu einer Mannschaft 4 Läufer. Doch Holgers Team musste zu dritt starten, ihr vierter Mann fiel verletzungsbedingt aus. Also liefen sie zu dritt 24 h im ständigen Wechsel nach jeder Runde. Am Ende war es ein überlegener Sieg mit 140 Runden (322 Km). Davon standen für Holger 108 km auf der Uhr (!!). Die nächsten Wochen wird nun erst einmal regeneriert - es sei Dir gegönnt, tolle Leistung!

5. SachsenTrail 2018

Faszination Trailrunning im Erzgebirge!

Warum in die Ferne schweifen ... Samstag, 30.06.2018, Treffpunkt Sportpark Rabenberg, Kamm des Erzgebirges, 900 m Höhe, traumhafte Laufkulisse, fordernde Singletrailabschnitte des Trailcenters ... alles da, was das Läuferherz höher schlagen lässt. Nach rd. 890 Aktiven im Vorjahr war der Lauf zum ersten Mal mit fast 1.200 Aktiven ausverkauft.

Um 6:00 Uhr fiel der 1. Startschuß des Tages zum UltraRun über 70,3 km und 1.810 Höhenmeter. Im Anschluß folgten der KidsTrail über 900 m, der HalfTrail mit 34,4 km & 910 Höhenmetern, der QuarterTrail mit 19 km & 490 Höhenmetern und der FunTrail mit 9,4 km & 295 Höhenmetern.

Über den gesamten Tag hinweg herrschten Top Laufbedingungen, sonnig, dennoch angenehm frisch.

Diese nutzten Jan Beyreuther (3:13:01 Std., 5. AK 35), Robert Grzywacz (3:40:25 Std., 20. AK 35), René Lauckner (3:42:29 Std., 24. AK 35), Andreas Lang (3:53:58 Std., 12. AK 40) und Alex Mages (4:11:26 Std., 37. AK 35) erfolgreich beim Halftrail. Florian Ballmann lag beim Funtrail aussichtsreich auf Gesamtplatz 2 und konnte sich nach einem Sturz noch mit 49:55 min. auf den 6. Platz vorkämpfen.

Ebenfalls unterstützte unser Verein den Veranstalter, die Laufszene Sachsen, wie in den Vorjahren wieder tatkräftig mit vielen Helferinnen und Helfern als Streckenposten und an Verpflegungsstationen. Für aktive Läufer eine interessante Erfahrung, mal auf der anderen Seite zu stehen, und toll, wenn die Teilnehmer nicht mit Lob über unser schönes Erzgebirge und die Veranstaltung sparen, welches wir gern an die Organisatoren weitergeben!

SALOMON Zugspitz Ultratrail 2018

Am 16.06.2018 fand der Zugspitztrail rund um den höchsten Berg in Deutschland statt. Die längste Strecke ist 101,9 Kilometer mit 5480 Höhenmeter die kürzeste 24,9 Kilometer. Unsere harten Jungs haben sich für die 39,4 Kilometer mit 1985 Höhenmeter entschieden. Fast ein Marathon aber mit dem entsprechenden Höhenmeter und unwegsamen Gelände, Steinfelder und Felsen. Rene‘ Lauckner brauchte für diese Strecke 5:2: 04 Stunden das war der 29. Platz in der Männerwertung. Ernst Rolliinger wurde bei den SENIOR MASTER MEN gewertet. Mit der Zeit von 7:01:25 Stunden belegte er den 35. Platz und Alexander Meges bei den Männern Platz 139 mit 6:56:06 Stunden. Glückwunsch an Alle.

10. Zwönitztal-Radtour

Der Name ist nicht komplett Programm, denn die Veranstaltung umfasst ebenso eine Laufstrecke, besser gesagt drei: 11, 17 und 23 km. Nachdem diese im vorigen Jahr bei unseren Mitgliedern eine super Anklang gefunden hat, war der Entschluss klar, dort am Sonntag, den 23.06.2018 Punkt 9:15 Uhr wieder an den Start zu gehen.

Obwohl die Veranstalter keine Mühe scheuen, jedes Jahr neue Strecken aussuchen, lag die Gesamt-Teilnehmerzahl mit 908 deutlich unter dem Rekord-Vorjahr (1.680). Grund? Mit kühlem Nieselregen war einfach nicht wieder das Rekordwetter. Vor allem die Radler scheinen ziemlich sensibel und blieben daheim, während das den deutlich vollzähliger erschienenen Läufern, Walkern und Wanderern irgendwie weniger ausmacht ;-)

Zugegeben, der morgendliche Blick aus dem Fenster ließ doch Zweifel aufkommen, ob man wirklich so zeitig raus will, um sich in den Regen zu stellen. Aber nix da. Nach dem Start wurde es schöner, hier und da blinzelte die Sonne durch, versprach einen herrlichen Trainingslauf ohne Zeitdruck durch die frische Natur von Zwönitz Nach Grünhain und über den Spiegelwald zurück. Diese Hoffnung erfüllte sich für Frank Kakies, Jens Lorenz, Kai Birgfeld, Mike Bochmann und Matthias Vodel auf der 17- bzw. 23 km Distanz, die immerhin knapp 500 Höhenmeter sammelte.

Nach Zieleinlauf war wieder gemütliches Beisammensein angesagt, mit toll gestaltetem Bühnenprogramm und Tombola mit tollen Preisen. Diesmal nicht bei herrlichem Sommerwetter, aber das kommt nächstes Jahr wieder!